Previza Previza
So funktioniert's

Vom Link, der an den Patienten gesendet wird, bis zur Zusammenfassung, die der Arzt liest

Previza reiht sich vor der Konsultation als digitaler Anamnese-Schritt ein. Im Folgenden finden Sie jede Phase des Prozesses im Detail — vom Moment, in dem der Patient das Gespräch erhält, bis zu dem, was der Arzt im Sprechzimmer sieht.

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Der Patient erhält und führt das Gespräch vor dem Termin

Direkt nach Bestätigung des Termins erhält der Patient einen Link zum Previza-Gespräch — per SMS, WhatsApp oder E-Mail, je nachdem, welchen Kanal die Praxis bereits nutzt. Kein Konto, keine App-Installation: Der Link öffnet das Gespräch direkt in einem gewöhnlichen Browser, auf Smartphone, Tablet oder Computer.

Das Gespräch kann von drei Arten von Nutzern geführt werden: vom Patienten selbst, von einem Angehörigen oder einer Betreuungsperson (Elternteil, erwachsenes Kind oder eine andere Bezugsperson) in seinem Namen, oder — falls der Patient ohne vorherige Vorbereitung in der Praxis eintrifft — auf einem Tablet im Wartezimmer, begleitet vom medizinischen Personal.

Das Gespräch dauert im Durchschnitt 5–8 Minuten und kann pausiert und fortgesetzt werden, ohne bereits gegebene Antworten zu verlieren. Fragen, die auf die Situation des Patienten nicht zutreffen, werden automatisch übersprungen, und der Ton bleibt einfach und direkt, ohne komplizierte medizinische Fachbegriffe.

Link an den Patienten gesendet
Kardiologie-Praxis
Ihr Termin ist bestätigt für den 14. August um 10:30 Uhr. Bitte füllen Sie Ihre Krankengeschichte vor dem Besuch aus.
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Die KI strukturiert die Antworten zu einer einheitlichen Anamnese

Während der Patient antwortet, ordnet Previza die Informationen den für den Fachbereich der Praxis relevanten Kategorien zu: Vorstellungsgrund, Symptomanamnese, aktuelle Medikation sowie persönliche und familiäre Vorgeschichte. Die Struktur ist für jeden Patienten gleich — unabhängig davon, wie ausführlich oder knapp die Antworten ausfielen.

Diese Einheitlichkeit ist der wesentliche Unterschied zur klassischen Anamnese, bei der die gestellten Fragen davon abhängen, wie viel Zeit an diesem Tag zur Verfügung steht. Mit Previza erhält ein Patient, der das Gespräch am Montagmorgen abschließt, exakt dieselben Fragenkategorien wie einer, der es an einem hektischen Freitagabend abschließt.

Die Feldstruktur wird je nach Fachbereich konfiguriert — eine kardiologische Praxis hat beispielsweise Felder für kardiovaskuläre Risikofaktoren, während eine pädiatrische Praxis Felder für Impf- und Entwicklungsanamnese hat.

Strukturierung in Echtzeit
Vorstellungsgrund — abgeschlossen
Anamnese — abgeschlossen
Aktuelle Medikation — in Bearbeitung
Vorgeschichte — ausstehend
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Der Arzt erhält die Zusammenfassung rechtzeitig vor der Konsultation

Die Zusammenfassung steht dem Arzt weit im Voraus zur Verfügung — genug Zeit, um sie in 30–40 Sekunden zu lesen, zwischen den Konsultationen oder sogar vor Tagesbeginn. Jeder Abschnitt entspricht direkt der Struktur, die der Arzt ohnehin in der Akte ausfüllen würde, wodurch das erneute Lesen oder Interpretieren eines rohen Gesprächsprotokolls entfällt.

Mit bereits gelesener Zusammenfassung kann die Konsultation direkt mit dem klinischen Teil beginnen: Untersuchung, Interpretation der Symptome und Behandlungsentscheidungen — statt der einleitenden Fragen, die der Patient bereits beantwortet hat.

Die Zusammenfassung bleibt Vorbereitungsmaterial. Die klinische Entscheidung, die Diagnose und die abschließenden Notizen in der Patientenakte liegen vollständig in der Verantwortung und unter der Kontrolle des Arztes.

Klinische Zusammenfassung — bereit zum Lesen
Grund
Brustschmerzen bei Belastung, Beginn vor 2 Wochen
Anamnese
Wiederkehrende Episoden im letzten Jahr
Medikation
Blutdrucksenker, täglich
Passt sich Ihrem Praxisablauf an

Ergänzt Ihren aktuellen Prozess, statt einen neuen zu erfordern

Praxen müssen weder ihre Terminplanung noch ihr bestehendes IT-System ändern. Previza knüpft an drei einfachen Punkten an den bestehenden Prozess an.

Der Versandkanal

Der Link zum Gespräch wird per SMS, WhatsApp oder E-Mail verschickt — über den Kanal, den die Praxis bereits zur Terminbestätigung nutzt. Für den Patienten ist keine neue App erforderlich.

Das Tablet im Wartezimmer

Für Patienten, die ohne das zu Hause abgeschlossene Gespräch eintreffen, ermöglicht ein Tablet an der Rezeption oder im Wartezimmer, es vor dem Termin abzuschließen — begleitet vom Praxispersonal.

Übermittlung an den Arzt

Die Zusammenfassung erreicht den Arzt, verknüpft mit dem jeweiligen Termin, ohne manuelle Suche. Die Patientenakte und das Terminsystem der Praxis bleiben unverändert.

Patientendaten, Schritt für Schritt

Was mit den Informationen geschieht, ab dem Moment, in dem der Patient antwortet

1. Einwilligung

Zu Beginn des Gesprächs bestätigt der Patient ausdrücklich, dass er der Verwendung seiner Daten zur Erstellung der Zusammenfassung zustimmt.

2. Verschlüsselung

Antworten werden während der Übertragung zwischen dem Gerät des Patienten und der Previza-Infrastruktur verschlüsselt sowie im Ruhezustand während der Verarbeitung.

3. Verarbeitung auf EU-Infrastruktur

Die Strukturierung der Antworten zur Zusammenfassung erfolgt vollständig auf Infrastruktur, die in der Europäischen Union gehostet wird.

4. Eingeschränkter Zugriff

Die Zusammenfassung ist nur für den Arzt oder die Praxis sichtbar, die für diesen Termin autorisiert sind — sie wird nicht geteilt oder für andere Zwecke weiterverwendet.

Previza wendet eine Zero-Retention-Richtlinie an: Daten verbleiben nicht auf den Servern von Previza. Die Zusammenfassung wird an die Praxis geliefert, und Previza behält keinen Zugriff darauf, teilt sie nicht und verwendet sie nicht zum Training von KI-Modellen. Alle Details finden Sie auf der eigenen Seite zur Datensicherheit.

Mehr zur Datensicherheit →
Fragen zum Ablauf

Details zur Funktionsweise des Prozesses

Wer sendet den Link zum Gespräch an den Patienten?

In der Regel die Rezeption der Praxis, direkt nach Bestätigung des Termins, über den bereits genutzten Kanal (SMS, WhatsApp, E-Mail). Der Vorgang kann automatisiert werden, wenn das Terminsystem dies zulässt.

Was passiert, wenn der Patient das Gespräch mehr als einmal ausfüllt? +
Muss der Arzt etwas installieren, um die Zusammenfassung zu sehen? +
Was, wenn der Patient keinen Internetzugang oder kein Smartphone hat? +
Ist die klassische, persönlich vom Arzt erhobene Anamnese weiterhin notwendig? +
Werden die erfassten Daten nach der Konsultation gespeichert? +

Sehen Sie den vollständigen Ablauf, angewendet auf Ihre Praxis

Eine Demo zeigt genau, was der Patient erhält und was der Arzt sieht, für Ihren Fachbereich.