Previza deckt den gesamten Weg der digitalen Anamnese ab — vom ersten Kontakt mit dem Patienten bis zur Zusammenfassung, die der Arzt liest: das Gespräch mit dem Patienten, die Strukturierung der Antworten, die Durchführungsarten, die Anpassung nach Fachbereich und die Integration in den Praxisablauf.
Vor dem Termin führt Previza ein adaptives Gespräch mit dem Patienten, in natürlicher Sprache. Jede Frage hängt von der vorherigen Antwort ab — beschreibt der Patient Schmerzen, fragt das Gespräch gezielt nach Lokalisation, Intensität und Auslösern, genau wie es eine Pflegekraft persönlich tun würde.
Das Gespräch kann jederzeit vor dem Termin abgeschlossen werden — zu Hause, unterwegs oder sogar im Wartezimmer. Kein Konto, keine App-Installation, kein komplizierter Einrichtungsprozess: Der Patient erhält einen Link und antwortet direkt im Browser.
Das Tempo passt sich dem Patienten an: Die Fragen sind kurz und klar, und Fragen, die nicht zutreffen (zum Beispiel zur Schwangerschaft bei einem männlichen Patienten), werden automatisch übersprungen.
Statt eines reinen Gesprächsprotokolls erhält der Arzt eine strukturierte Karte, aufgebaut nach den Abschnitten, die er ohnehin in der Akte ausfüllen würde: Vorstellungsgrund, Anamnese, aktuelle Medikation sowie persönliche und familiäre Vorgeschichte.
Die Zusammenfassung ist auf schnelles Lesen ausgelegt — der Arzt kann sie in 30–40 Sekunden überfliegen, bevor der Patient das Sprechzimmer betritt, ohne relevante Informationen zu verpassen.
Die Abschnitte passen sich dem Fachbereich an: Ein Kardiologe sieht kardiovaskuläre Risikofaktoren zuerst, ein Kinderarzt sieht Impf- und Entwicklungsanamnese.
Nicht jeder Patient kann oder möchte ein digitales Gespräch allein durchführen. Previza unterstützt drei Durchführungsarten, und die Zusammenfassung, die der Arzt erhält, hat immer dieselbe Struktur, unabhängig davon, wer geantwortet hat.
Die häufigste Variante: Der Patient erhält einen Link und führt das Gespräch von zu Hause aus, in seinem eigenen Tempo, vor dem Termin.
Ein Elternteil für sein Kind, ein erwachsenes Kind für einen älteren Elternteil oder jede andere Bezugsperson kann das Gespräch im Namen des Patienten führen.
Auf einem Tablet im Wartezimmer kann eine Pflegekraft den Patienten durch das Gespräch führen — hilfreich für Patienten, die mit digitalen Werkzeugen nicht vertraut sind.
Ein Kardiologe und ein Kinderarzt benötigen nicht dieselben Informationen von einem Patienten. Previza konfiguriert das Gespräch je nach Fachbereich der Praxis oder Klinik: Fragen, ihre Reihenfolge und die Felder in der finalen Zusammenfassung unterscheiden sich von Fachbereich zu Fachbereich.
Derzeit werden zehn Fachbereiche unterstützt — Kardiologie, Gastroenterologie, Neurologie, Innere Medizin, Endokrinologie, Allgemeinmedizin, Pädiatrie, Pneumologie, Rheumatologie und Psychiatrie — jeweils mit einer eigenen Seite, die im Detail beschreibt, was die fachspezifische Anamnese abdeckt.
Alle Fachbereiche ansehen →Previza erfordert keine Systemumstellung. Der Link zum Gespräch kann über Ihren aktuellen Buchungsprozess verschickt werden — SMS, WhatsApp, E-Mail — und die Zusammenfassung erreicht den Arzt vor der Konsultation, als Vorbereitungsmaterial, nicht als Ersatz für die Patientenakte.
Die Rezeption oder das Terminsystem sendet dem Patienten den Link zum Gespräch, direkt nach Bestätigung des Termins.
Die Zusammenfassung liegt dem Arzt rechtzeitig vor, direkt mit dem jeweiligen Termin verknüpft — ohne manuelles Durchsuchen der Antworten.
Der Arzt beginnt die Konsultation mit dem klinischen Teil und nutzt die Zusammenfassung als Ausgangspunkt, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage.
Previza funktioniert unabhängig von Ihrem bestehenden IT-System — der Link zum Gespräch wird über den Kommunikationskanal versendet, den Sie bereits nutzen (SMS, WhatsApp, E-Mail), und die Zusammenfassung wird separat an den Arzt geliefert. Direkte Integrationen mit Terminsystemen sind auf Enterprise-Ebene verfügbar.
Eine 20-minütige Demo mit einer echten, für Ihren Fachbereich generierten Zusammenfassung.